Mein Wohnraum

Menschenrecht erwirken – Wohnraum sichern oder finden

  • Sie sind wohnungslos oder in der Gefahr, Ihre Wohnung zu verlieren?
  • Sie kennen jemanden, der diesbezüglich Hilfe benötigt?
  • Sie möchten sich über das Hilfsangebot für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Ihrer Region informieren?

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung unter den zentralen Kontaktdaten:

Telefon: 0 88 61  2 56 23 86
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailwohnraumherzogsaegmuehlede

Postanschrift:
Dominikus-Zimmermann-Str. 1
86956 Schongau

Rechtzeitig den Weg zum richtigen Hilfsangebot finden

"Mein Wohnraum" ist ein Projekt im Rahmen des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und versteht sich dem Förderprogramm gemäß als "Brücke zur Integration".

Wir haben in Deutschland und insbesondere in der Projektregion ein gutes Netz der sozialen Sicherung, das sich von materieller Hilfe wie finanzieller Grundsicherung bis hin zu Beratungsstellen für Sucht, Schulden oder drohenden Wohnraumverlust erstreckt. Trotzdem geraten immer wieder Menschen in die Wohnungslosigkeit. Ist die Wohnung erst einmal verloren, ist es besonders in der Projektregion extrem schwierig, erneut bezahlbaren Wohnraum zu finden. Ohne professionelle Hilfe ist dies für viele Menschen unmöglich.

Ziel des Projekts ist es daher, neue Wege zu finden, wie betroffene Personen möglichst früh erreicht und ermutigt werden können, ihre eigene Situation realistisch einzuschätzen und vorhandene Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen.

Weil wir davon ausgehen, dass ein persönliches Wort von einem vertrauten Menschen mehr bewirkt als eine Zeitungsanzeige oder ein Flyer, möchten wir Sie als Multiplikatoren gewinnen. Wenn Sie Interesse haben, dass wir in Ihrem Verein, Ihrer Gemeinde, Ihrer VHS, an Ihrem Stammtisch oder sonstwo von den Möglichkeiten des regionalen Hilfsangebots berichten, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir zeigen Ihnen, an welchen Signalen Sie eine drohende Wohnungsnot in Ihrer Nachbarschaft erkennen können, welche Möglichkeiten eine Schuldnerberatung hat oder wie eine Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit arbeitet.

Mit diesem Wissen können Sie betroffenen Personen in Ihrem Umfeld frühzeitig Mut machen, sich bei uns Hilfe zu holen. Und wir können helfen, bevor es zu spät ist.

Wir sind nicht alleine

Vernetzung und gegenseitige Information ist für eine möglichst flächendeckende und effiziente Hilfe entscheidend. Aus diesem Grund ist "Mein Wohnraum" in drei Teilprojekte gegliedert:

Teilprojekt 1: Herzogsägmühle
Teilprojekt 2: Caritas Passau
Teilprojekt 3: Caritas Ingolstadt

In jeder Teilprojektregion wurden Kooperationsverträge mit ausgewählten Gemeinden geschlossen. Die Zusammenarbeit von freien Trägern und Kommunen im Projekt ist eine konsequente und sinnvolle Weiterführung der bestehenden subsidiären Hilfestruktur und führt die für die Hilfen zuständigen Stellen auf einer weiteren Arbeitsebene zusammen.

Die Aufteilung in die drei Teilprojekte dient nicht nur der größeren Reichweite des Projekts. Die unterschiedliche räumliche Struktur von Großstadt, Mittelstadt sowie Kleinstädten und Dörfern bietet die Chance, den Projektverlauf zu evaluieren und dadurch Erkenntnisse zu erhalten, welches Vorgehen in welcher Situation die meisten Adressaten erreicht. Auf diese Weise können Strategien und best practice für die Zeit nach der Projektförderung erarbeitet werden.

Sie erreichen die Teilprojekte unter:

 

Caritasverband Passau Stadt und Land
Sabine Weiß 

Telefon 08 51  5018-743
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailsabine.weisscaritas-passau-stadtde

Postanschrift:
Bahnhofstr. 16 B
94032 Passau  

Caritas Wohnheime und Werkstätten Ingolstadt
Christa Hamela

Telefon: 08 41  4 90 18-826
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailchrista.hamelacaritas-ingolstadtde

Postanschrift:
Hugo-Wolf-Str. 20
85057 Ingolstadt
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.caritas-wohnheime-werkstaetten.de/93029.html

Der EHAP

Der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) hat das Ziel, Projekte gegen Armut und Ausgrenzung zu fördern und richtet sich an drei Zielgruppen:

  1. neuzugewanderte Unionsbürgerinnen und -bürger
  2. deren Kinder
  3. wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen

Bundesweit wurden in einem ersten Aufruf 88 Projekte aus 191 Interessenbekundungen ausgewählt, die sich einer, zwei oder allen drei Zielgruppen zuwenden. Das Projekt "Mein Wohnraum" hat sich für die Zielgruppe 3, wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen, entschieden.

Die Umsetzung des EHAP in Deutschland erfolgt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMAS. Neben konkreter Hilfestellung für die Projektträger zum Beispiel durch die Bereitstellung von Materialien der Öffentlichkeitsarbeit sind die bundesweit organisierten Vernetzungstreffen von großer Bedeutung. Die Projektverbünde können sich austauschen, voneinander lernen und dadurch die Wirkung ihrer Projekte steigern.

Zum Projektverbund gehören neben Herzogsägmühle auch die Caritas in Passau und die Caritas in Ingolstadt. In allen Regionen sind die Kommunen bereits bei der Antragstellung beteiligt gewesen.

Projektförderung

Das Projekt "Mein Wohnraum" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.