Ankommen

Menschen in Not erhalten in Herzogsägmühle erste Hilfe und umfassende Unterstützung vom ersten Tag an. Eine Zeit der kurzen Regeneration ist im Gasthaus Herzogsägmühle möglich.

Menschen, die aufgrund ihrer schwerwiegenden Probleme eine intensive Unterstützung benötigen und wollen, erhalten im Gespräch mit Mitarbeitenden des Fachdienstes Aufnahme eine umfassende Beratung und Begleitung im Vorfeld einer stationären Hilfe.

Gasthaus Herzogsägmühle

Im Gasthaus erhalten Menschen, die auf der Straße stehen, Unterkunft und "erste Hilfe".
Zum Angebot gehören grundlegende Leistungen wie Verpflegung und warme Mahlzeiten, Bekleidungshilfen und eine medizinische Erstversorgung. Zusätzlich erhalten Übernachter bei Bedarf eine umfassende Beratung und die Möglichkeit, weiterreichende Hilfen in Anspruch zu nehmen.
Das Gasthaus ist rund um die Uhr geöffnet und ausgestattet mit modernen Zimmern sowie einem eigenen Unterkunftsangebot für Frauen und Paare.

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Clearing

Erster Schritt im stationären Hilfeprozess ist die gemeinsame Analyse der bestehenden Schwierigkeiten. In dieser, mehrere Wochen dauernden "Ankommenszeit" geht es ebenso um die Suche nach individuellen Möglichkeiten, sein Leben neu zu ordnen. Ziele der weiteren Entwicklung werden hier vereinbart.
Den Hilfeberechtigten steht in dieser Zeit ein eigenes Zimmer zur Verfügung.

Zu den Angeboten im Clearing gehören:

  • Tagesstrukturierende Beschäftigungsangebote zur Wiedererlangung eines Tages- und Lebensrhythmus
  • Ein berufliches Clearing
  • Klärung körperlicher und seelischer Schwierigkeiten
  • Hauswirtschaftliche Hilfe und Beratung sowie
  • Klärung der eigenen Wohnperspektiven (Selbstständigkeit oder Unterstützung auf Dauer)

Wohnen für junge Erwachsene (Eingangsgruppe)

Der stationäre Hilfeprozess für junge Hilfeberechtigte (im Alter zwischen 18 und 27 Jahren) beginnt mit einer mindestens acht Wochen dauernden Eingangsphase. Die Betreuung ist in dieser Zeit besonders eng. In der Eingangsphase geht es vor allem darum, wieder einen geregelten Tagesablauf zu finden und individuelle Problemlagen auszumachen. Jedem Bewohner steht ein eigenes Zimmer zur Verfügung.

Zu den Angeboten der Eingangsphase gehören u.a.:

  • Die Klärung der aktuellen persönlichen, beruflichen und gesundheitlichen Situation.
  • Die Teilnahme an zahleichen Beschäftigungs-, Gesprächs- und Freizeitangeboten.
  • Eine intensive Begleitung beim Erwerb allgemeiner hauswirtschaftlicher Grundkenntnisse.

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