Der Hilfeprozess auf einen Blick

Der gesamte Hilfeprozess umfasst zahlreiche, individuell nutzbare Unterstützungsangebote. Jedem Einzelnen soll es möglich sein, die sozialen Schwierigkeiten Schritt für Schritt und somit auch dauerhaft zu überwinden. Hier erhalten Sie einen Überblick zum gesamten Hilfeprozess:

Eingang

Nicht alle Menschen kommen direkt von der Straße in die Hilfe. Aufnahme finden auch Menschen, die nach einem Klinikaufenthalt oder nach einer Haftentlassung ohne Perspektive sind. Erste Hilfe und Beratung finden Sie im Gasthaus Herzogsägmühle und in den örtlichen Beratungsstellen.

Clearing

Erster Schritt im stationären Hilfeprozess ist die gemeinsame Klärung der bestehenden Schwierigkeiten und ebenso die möglichen Wege aus der Krise. Welche Probleme bestehen? Welche sozialen, medizinischen oder therapeutischen Hilfen benötigen Sie? Nehmen Sie die Schuldnerberatung in Anspruch? Welche persönlichen und beruflichen Perspektiven sind möglich? Diese und weitere Fragen stehen im Clearing im Vordergrund.

Stabilisierung

Im Rahmen der Stabilisierung werden zahlreiche fortführende Hilfen angeboten. Es besteht die Möglichkeit zu Beschäftigung, Ausbildung und beruflicher Qualifikation in mehr als 40 Berufen. Im Hilfeprozess stehen Ihnen therapeutische und Assistenzdienstleistungen zur Verfügung (Hauswirtschaft, Ergotherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Heilerziehungspflege, Psychologischer Fachdienst, Straffälligenhilfe, Psychiatrische Diagnostik, Sprachtherapie, Freizeitpädagogik).

Verselbstständigung

Am Ende des Hilfeprozesses stehen Angebote zur Verselbstständigung im Mittelpunkt. Sie erhalten umfassende Unterstützung und Begleitung im Übergang in ein selbstständiges Leben in modernen Appartements und Wohnungen in und außerhalb von Herzogsägmühle. Auch nach dem Umzug in die eigene Wohnung besteht bei Bedarf die Möglichkeit zu einer ambulanten Nachbetreuung.